SAP
Meisterschaft Frauen in Winterthur
Am
04.05.08 fand die SAP Deutschschweizermeisterschaft Triplette in Winterthur
statt. Wir hatten wunderschönes Wetter. Ich durfte mit Wanna und Catoon vom PC
Zürich zusammen ein Team bilden. Im Vorfeld hatte ich richtig schiss, weil die
beiden nur Französsch konnten, und deswegen wurde ich auch gleich zum Chef
d`équipe gewählt.
Wir
spielten uns zusammen ein bis der Turnierleiter alle zum Tisch rief und uns den
Modus dieser Meisterschaft erklärte. Es gab 4 Spiele die immer wieder frisch
ausgelost wurden. Danach kamen das Halbfinale und das Finale, die ersten sechs
qualifizierten sich direkt für die Schweizer-Meisterschaften. Beim ersten Spiel
waren wir noch nicht recht wach und verloren prompt gegen die Mannschaft aus
Tägerig. Danach fingen wir uns aber und es lief immer besser. Das zweite Spiel
gewannen wir gegen ein Team vom PC Trimbach und anschliessen hatten wir eine
relativ grosse Pause, wo wir uns verpflegen konnten.
Ich schaute Yannick, Etienne und wer sonst noch am Tireur Wettbewerb mitspielte zu, um nach einer Weile zu meiner Mannschaft zurückzukehren. Sie spielten mit einer Herrenmannschaft von Zürich unter anderem „Hochportée und Plombée“ Ich setzte mich auf die Steinmauer daneben und dann passierte es. Eine als Hochportée gespielte Kugel kam unglücklicherweise zu weit nach rechts, schlug genau vor mir auf der Mauer auf und von da direkt an meinen Mund! Alle kümmerten sich sofort um mich. Ich bekam von der Nelly Scheidegger vom PC Luterbach eine sehr gute Salbe, die kühlte und meine Schmerzen ein wenig nahm. Danach ging ich mit meiner Familie zum Auto und nahm eine Beruhigungs- und eine Schmerztablette, legte mich eine Weile hin und erholte mich von dem Schock. Ich wollte unbedingt weiterspielen und meine Mannschaft nicht im Stich lassen.
Dank dem, dass sich alle so liebevoll um mich gekümmert haben, ging ich mit leichten Schmerzen zurück zu meiner Mannschaft und versuchte ein paar Kugeln zu spielen, als das einigermassen ging, setzten wir das Turnier fort. Am Anfang ging es noch relativ gut, doch dann bekam ich zu meinen leichten Zahn- und Lippenschmerzen noch Kopfschmerzen. Ich bekam eine Kopfschmerztablette und dank dem sehr guten Spiel meiner Partnerinnen, konnten wir die nächsten zwei Spiele, gegen Veltheim und Trimbach, für uns entscheiden.
Die Bilanz für unsere vier Spiele war, drei gewonnen und eines verloren. Somit hatten wir es doch noch geschafft unter die ersten Vier zu kommen. Das Halbfinale spielten wir gegen eine gute Mannschaft vom PC Däniken. Meine Schmerzen waren vergessen und unser Spiel funktionierte nun wirklich super. Wir gewannen dieses Spiel zu 1 und standen somit, trotz meiner Verletzung, im Finale.
Die Mannschaft vom PC-Luterbach, mit unserer Juniorenobfrau
Yvonne Schüpbach, Sintia Rütsche und meiner Pflegerin Nelly Scheideger war unser
Finalgegner. Es war ein sehr schönes Spiel auf hohem Niveau. Wir gewannen
schlussendlich das Spiel 13 à 5 und ich freute mich extrem! Alle gratulierten
und freuten sich mit uns. Nach ca. zehn Minuten durften wir an die Siegerehrung,
wir bekamen je einen schönen Blumenstrauss und eine tolle Medaille. Zum Schluss
bekamen wir noch als erste Mannschaft den neuen superschönen Wanderpokal von
Patrick überreicht! Anschliessend machten wir noch die obligaten Photos und
gingen etwas Trinken. Dass war mein wunderschöner, aufregender und erfolgreicher
Tag.
Ich
danke Patrik Peretti, dass er uns die Zeit gab, die ich brauchte, um
weiterspielen zu können, Nelly Scheidegger für die erst Versorgung und die Salbe
und all den Anderen, die sich um mich gekümmert haben;
DANKE!
Nicole Bégue PC Trimbach