Das SAP-Interview
Yvonne Schüpbach
SAP-Jugendverantwortliche





 
Name: Schüpbach
Vorname Yvonne
Wohnort: Luterbach
Zivilstand: Verheiratet
Kinder: Melanie und Pascal
Heimatort: Mirchel BE Eggersried SG
Hobby Pétanque, Kleinkaliberschiessen, Basteln, Sticken
Lieblingssong: Living next door to Alice von Smokie
Lieblingsbuch: Alles was spannend ist und mehr als 200 Seiten hat
Lieblingsessen: Dampfnudeln mit Vanillesauce 

 
In Basel geboren, lernte ich mich schnell im Grossstadtdschungel zu behaupten. Mit dem Wechsel aufs Land nach Luterbach erfuhr ich, dass es auch anderes gibt als Autos und Trämli. Ausgerüstet mit diesen vielfältigen Erfahrungen wusste ich schon früh was ich wollte und was nicht. Dies ist mir bis Heute geblieben. Nach der Ausbildung in Luzern zur Kinderkrankenschwester arbeitete ich zuerst im Spital,  wechselte dann in die Kinderspitex und bin noch Heute in meinem Stammberuf tätig. Diese Tätigkeit hilft mir im Privatleben sowie im Sport, die Relation nicht zu verlieren und Prioritäten zu setzen.

Meinen Mann Kurt lernte ich bei den Kleinkaliberschützen kennen und seit 1994 sind wir verheiratet. Melanie geboren 1997 und Pascal 1999 vervollständigten  unsere Familie und bestimmen seither unseren Rhythmus.

Wie und wann bist Du zum Pétanquesport gekommen?
Die erste Kugel war auch bei mir aus Plastik und schön farbig. Ich spielte mit meinem Bruder und meinen Eltern im Garten und in den Ferien. Die erste Begegnung mit dem richtigen Pétanque hatte ich in Frankreich während ich mit meiner Opair-Familie dort war. Die älteren Herren luden mich zu einer Partie ein. Doch so richtigen dazu kam ich 1989 durch Kurt, welcher Sonntags zum Stammtisch ging und sich so in der aufkeimenden Bouleszene von Luterbach wiederfand.

Pétanque war bei uns in Luterbach anfangs nur eine Unterbrechung beim Biertrinken. Weil ich kein Bier trinke hatte ich mehr Zeit zum spielen. Da die Faszination dieses Sports schon nach 2-3 Kugeln zu wirken beginnt ist es kein Wunder, dass ich dabei geblieben bin.

Was bedeutet dir der Sport
Pétanque ist für mich der absolut schönste Sport. Ob gross, klein, alt, jung, dick, dünn, mit Handykap, keiner wird ausgeschossen und alle können diesen Sport betreiben. Kein anderer Sport kann das bieten. Dazu ist man meistens an der frischen Luft, bewegt sich und kommt doch nicht ausser Atem. Nebenbei lernt man immer wieder andere Leute kennen und kann nicht zu letzt noch das Schulfranzösisch auffrischen. Dieser Sport vereint alles Schöne das ein Sport bieten kann und lässt alles Mühsame aussen vor.

Was war dein tollstes Erlebnis im Pétanque?
Absolut unvergessen und seither leider auch nie mehr erreichte, war ein Sieg in der SAP-Triplette MS in Winterthur gegen Mekong (die Besten von Mekong). Wir hatten nicht nur Glück sondern spielten auch wirklich gut. Ist aber nun doch schon einige Jahre her 

Was sind deine Stärken / Schwächen
+Ich bin zuverlässig, pünktlich und offen. Nehme mich selber nicht sooo wichtig und kann gut mit Niederlagen umgehen. Bin ein Teamplayer, kann mich unterordnen, weiss aber was ich will.

-Zu sozial, was sich im Spiel teilweise negativ auswirkt, da ich meine Rechte nicht immer verteidige sondern auch mal den Frieden bevorzuge.

Alle anderen werden nicht verraten, das merkt ihr früh genug.

Wie bist du zum Amt als Jugendverantwortliche gekommen?
Da bin ich mehr oder weniger hineingeschlittert. Da unsere Kinder schon im Windelalter dauernd auf den Pétanqueplätzen dabei waren, ist es nicht verwunderlich, dass sie auch spielen. Pascal konnte mit 6 Jahren das erste mal für den SAP nach Montreux. Da ich ihn nicht alleine gehen lassen wollte, begleitete ich ihn. So wurde das mit der Zeit zum Standart und ich betreute auch gleich die anderen Kinder vom SAP. Für 2008 wurde ich dann angefragt, ob ich das Amt nicht übernehmen wollte. Mir schien es da noch keinen Unterschied zu machen, ob ich offiziell oder inoffiziell zu den Kids schaue. Diese Meinung hat sich unterdessen geändert.

Was willst du als Jugendverantwortliche erreichen?
Administrativ: Die Jugendabteilung des SAP auf- und ausbauen, so dass wir ein Niveau haben, der es uns ermöglicht ein Kader zu bilden. Spielerisch: Regelmässige Trainingsangebote, Steigerung der SAP- Teilnehmerzahl an Turnieren sowie Podestplätze bei der SMS in beiden Kategorien und die Teilnahme an einer  EM/WM.

Was ist die grösst Herausforderung für Dich an diesem Amt?
Die ganze Administration sowie die Organisation welche nun an mir hängt und schon mal für flatterige Nerven und Psychostress sorgt. Doch wenn ich mein administratives Ziel vorantreibe, so wird in absehbarer Zeit jemand diese Aufgaben für mich erledigen.

Was ist das faszinierendste an diesem Amt?
Die Betreuung der Nachwuchsspieler an den Turnieren. Das Miterleben von Sieg und Niederlage mit all den Gefühlen, zu sehen wie sie sich entwickeln und Fortschritte machen. Sowie das Gefühl etwas erreichen zu können und bei den Kids etwas zu bewirken.

Was wünscht Du dir von den Clubs/ Eltern?
Vorrangig, dass sich die Clubs die Zeit nehmen um sich auf die interessierten Jugendlichen einzulassen, ihnen ein angepasstes Clubleben ermöglichen und sie dem alter entsprechend fördern. Daneben dass sie sich bemühen die Kids zu motivieren beim SAP mitzumachen.

Von den Eltern wünsche ich mir Interesse für den Sport ihrer Kinder und die Bereitschaft sie zu unterstützen und auch mal über den eigenen Schatten zu springen.

Vielen Dank Yvonne

   
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