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Masters Feminin |
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Ihren ersten Einsatz im Nati-Kader bestritten Sintia Rütsche und Ramona
Bärtschi mit Jessica Lamon, die ihrerseits schon länger dem
Nationalkader angehört.
Am Samstagmorgen trafen wir uns mit Patrick Dumusc
dem Trainer des Damen-Nationaltems und Jessica in Genf. Beim gemeinsamen
Mittagessen herrschte noch eine lockere Stimmung, was sich jedoch auf
der Fahrt nach Plan-les-Ouates allmählich änderte. Vor allem Sintia und
Ramona wurden immer ruhiger aber die aufkeimende Nervosität schlug schon
bald in Kampfgeist um und sie waren froh, als es nun endlich losging.
So nahmen sie, die nicht ganz einfache Aufgabe in Angriff. Sintia und
Ramona quälte der Gedanke, dass diese zwei Tage über den Verbleib im
Natikader entscheiden sollten und standen sich so teilweise selber im
Weg. Auch Jessica hatte mit der Situation zu kämpfen, dass sie nun Chef
d’Equipe war, wo sie doch bisher in einem, seit langem harmonischen Team
eingebunden war und zu all dem noch mit zwei neuen Partnerinnen spielen
musste. Dagegen war das ungewohnt grosse Zuschauerinteresse am Team in
rot wohl noch das kleinste Uebel für die Spielerinnen. Auch die
Zeitbegrenzung von 40 Minuten pro Spiel, musste immer im Auge behalten
werden, denn ein grosser Vorsprung der Gegner ist dabei schwer wieder
einzuholen.
Dies alles spiegelte sich auch in der ersten Partie wieder, die gegen
Vaud verloren ging. Patrick und ich redeten den enttäuschten Mädels zu,
es waren ja noch 7 Partien zu spielen und wir waren überzeugt, dass sie
den Rhythmus noch finden würden. Das half, denn nun konnten die Spiele
gegen Thonex, Meleé, Le Champ und Meyrin in Serie gewonnen werden das
Spiel gegen Abricot Boule vor dem Nachtessen viel wohl dem „ Hungerast“
zum Opfer und wurde nur knapp mit 3:6 verloren.
Nach dem Nachtessen standen noch zwei Partien an.
Im Match gegen La Genevoise wäre ein Sieg durchaus möglich gewesen.
Leider konnten die gut herausgespielten
Kugeln auf der Hand, nie zu zusätzlichen
Punkten verwertet werden und so ging auch dieser Match 3:7 verloren. Den
Abend konnten die Mädels aber mit einem Sieg (10:7) gegen Les Falaises
abschliessen und das wohlverstanden erst um 23:00 Uhr.
Sichtlich „geschafft“ genossen wir aber nun alle den wohlverdienten
Apéro. Danach waren wir aber alle froh, als es „heimwärts“ ins Hotel
ging.
Um neun Uhr am Sonntagmorgen traten wir wieder ausgeruht – aber
vielleicht noch nicht so ganz wach, zum ersten Spiel an. Wir hatten
Glück, dass es dem Team Championnes de Suisse 08 ähnlich ging wie uns –
nichts passte und so mussten wir ein schlecht gespieltes Spiel nur 5:6
abgeben.
Als nächstes wartete eine grosse Herausforderung auf unser Team. Das
Spiel gegen das Team von Léman Pétanque mit Virginie Camélique, Mylène
Hug und Laure Muriset (alles internationale oder ex internationale
Spielerinnen) versprach ein Highlight zu werden. Léman spielte von
Beginn weg sehr aggressiv. Unsere Damen liessen sich nicht darauf ein
und spielten ruhig, konstant und jede Spielerin brachte das, was wir von
ihr gewohnt sind. So konnte dieses Spiel wohlverdient mit 13:1 gewonnen
werden. Die Freude war gross und Patrick und ich feuerten unser Team an
und hofften, dass die Mädels den Schwung aus diesem Spiel auch in die
nächsten Partien mitnehmen könnten.
Beflügelt von dem Sieg konnten die Mädels nun die Spiele gegen Le Motty,
La Biennoise, Plainpalais und Equipe Président alle gewinnen. Das letzte
Spiel in diesem Turnier wurde mit einem 6:6 gegen Le Cochet beendet.
Mit der Bilanz von 10 gewonnenen-, 4 verlorenen
Spielen und einem Remis belegte unser Team den hervorragenden 5. Rang.
Herzliche Gratulation noch einmal an Sintia und Ramona für die tolle
Leistung. Ihr habt diesen „Spielmarathon“ gut gemeistert
und
es war schön euch dabei zu begleiten.
Theres Pavesi
Bilder u. Kommentar
www.geneve-petanque.com
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