|
Wir
hatten uns viel vorgenommen, wollten wir doch alle oder wenigstens die
meisten Spiele gewinnen und so dem SAP zur Halbfinalqualifikation
verhelfen. Unsere Equipe bestand aus den Espoir Nationalspieler Etienne
Girard und Yannick Bégue ergänzt durch die zweifache SAP Siegerin Nicole
Bégue, auf dem Punkt. Alles Super dachten wir doch dann merkten wir,
dass wir zuerst einmal zwei Stunden warten mussten, bis wir endlich ins
Geschehen eingreifen konnten. Der Erste Gegner war Hessen von denen man
wusste, dass sie eine starke Equipe war. Wir fingen wirklich super an,
führten schnell 4-0 und 9-3, aber als sie dann einen Spieler
auswechselten lief es ihnen plötzlich besser und so verloren wir noch
saublöd 11-13! Wir hatten nicht sehr viel Zeit uns den Kopf zu
zerbrechen, denn mit Turnierfavorit Ba-Wü 1, wartete schon der nächste
Gegner auf uns.
Wieder
starteten wir hervorragend ins Spiel und nach drei Mène führten wir
schon 9-0 Klasse! Vier Mène später hatten wir verloren!!! Das gab uns
schon zu knappern, und zum Spassen war uns nicht mehr zu Mute. Das
Dritte Spiel gewannen wir knapp und weil die Frauen und Mekong ihre
Spiele auch gewannen holten wir den so wichtigen „Länderpunkt“ für den
SAP! Die Nächsten Spiele gegen die Nationalmannschaft von England und
Gastgeber Ba-Wü 2 verloren wir wieder zum Teil knapp. Mit etwas
Wettkampfglück
währen schon drei oder vier Siege möglich
gewesen, aber so wie es gelaufen ist war es ziemlich enttäuschend. Das
Positive daran war, dass wir zwei Stunden früher fahren konnten und wir,
Team Espoir, kurz nach Zwei Uhr im Bett wahren. Am nächsten Morgen,
punkt 10:00 Uhr begann die
Teambesprechung.
Das
Gute daran war, hätten wir alles gewonnen währen wir in fünf Minuten
fertig gewesen, so aber hatten wir einiges zu bereden und zu
analysieren. Gut war auch das wir den Bewertungsplan für die
Spielanalyse ausgefüllt hatten, so wahr es uns möglich die Spiele Punkt
für Punkt zu besprechen. Die Prozentzahlen wahren mehrheitlich sehr gut,
was uns zuversichtlich stimmt, aber eben auch das ist kein Garant für
Siege. Um 12:00 Uhr gingen wir Essen und anschliessend gleich hoch ins
Boulodrome Trimbach um unserem Sport zu frönen,
allez les Boules
Fazit:
Der
ILV ist immer ein sehr guter Anlass, wo man unbedingt jedes Jahr dabei
sein muss. Die Halle, die Organisation und nicht zu vergessen, das
Spitzenessen ist einfach super. Das Teilnehmerfeld war dieses Jahr so
gut wie noch nie, mit Mannschaften aus fünf Nationen. Ich und meine
Espoirs mussten auch wieder feststellen, dass anderswo auch Pétanque
gespielt wird und so konnten wir extrem viel profitieren. Wir müssen uns
technisch und taktisch schon noch verbessern, wenn wir in der Türkei
keine Überraschung erleben wollen. Der Zusammenhallt innerhalb des SAP
Kaders war Toll und da wir dieses Jahr das neue Dress tragen durften sah
man das auch. Wir freuen uns schon auf das nächste Mal, wenn wir wieder
als Gast bei unseren Deutschen Freunden sind.
Bericht Ressortleiter
Espoirs
|